Mittlerweile gibt es etliche Methoden, um abzunehmen. Eine sehr beliebte Methode sind Diäten. In diesem Blogartikel möchten wir dir alles rund um die Keto Diät erklären: Wie funktioniert die Diät? Was darfst du während der Diät essen? Was sind die Vor- und Nachteile? All das erfährst du in diesem Artikel. Vielleicht willst du gerade auch eine Diät machen und bist dir noch nicht sicher welche. Nach dem Lesen dieses Artikels wirst du auf jeden Fall wissen, ob eine Keto Diät für dich das Richtige ist.
Was ist eine Keto Diät?
Die Keto Diät wird auch No-Carb-Diät genannt (Keine-Kohlenhydrate-Diät). Wie der Name schon sagt, darfst du bei dieser Diät keine (bzw. nur sehr wenige) Kohlenhydrate zu dir nehmen. Der Name dieser Diät leitet sich aus dem Wort Ketose ab. Die Ketose ist vereinfacht gesagt ein Stoffwechselprozess. Sind keine Kohlenhydrate in deinem Körper vorhanden, aus denen der Körper normalerweise Energie gewinnt, beginnt in der Leber die Ketogenese. Hierbei werden Fette in Energie umgewandelt. Die Keto Diät soll dabei helfen, diesen Prozess über die Zeit der Diät hinweg anzukurbeln. Daher verzichtet man bei einer Keto Diät auf Kohlenhydrate bzw. reduziert die Kohlenhydratzufuhr auf ein Minimum.
Wie kann die Ketose erreicht werden?
Damit dein Körper den Prozess der Ketose beginnt, solltest du zunächst mehr als 24 Stunden fasten. Anschließend beginnst du dann mit der Keto Diät. Bis sich dein Körper vollständig auf die Ketose einstellt können 4-7 Tage vergehen. Jedoch kann die Umstellung auch kürzer oder länger dauern, das ist ganz individuell. Wenn du das Ziel verfolgst, erstmal dauerhaft auf die Ketose umzustellen solltest du dich strikt an die Regeln der Keto Diät halten. Dementsprechend darfst du auch keinen Cheatday machen, da du deinem Körper so wieder Kohlenhydrate zuführen würdest. Dann würde der Körper wieder auf Kohlenhydrate statt auf Fett zugreifen, um an Energie zu gelangen.
Woher weißt du, dass du die Ketose erreicht hast?
Es gibt verschiedene Indikatoren dafür, dass du die Ketose erreicht hast. Du kannst subjektiv durch dein Gefühl, aber auch objektiv durch Hilfsmittel erkennen, ob du die Ketose erreicht hast.
Ketose subjektiv messen
Wenn du die Ketose erreichst, solltest du einen erholsamen Schlaf haben. Zudem hast du ein langes Sättigungsgefühl und dein Verlangen nach Zucker verschwindet. Daher solltest du zu diesem Zeitpunkt auch keine Heißhungerattacken mehr haben. Natürlich kann es immer mal sein, dass du mal besser schläfst und mal schlechter. Auch Heißhungerattacken treten meist nicht täglich auf. Daher gibt es verschiedene Hilfsmittel um herauszufinden, ob du die Ketose erreicht hast.
Ketose objektiv messen
Ketose Sticks: Ketose Sticks messen die Anzahl der Ketonkörper in deinem Körper durch eine Urinprobe. Atemmessgerät: In der Ketose entsteht ein leicht fruchtiger Mundgeruch. Um diesen messen zu können, gibt es spezielle Atemgeräte. Wir empfehlen dir ein Messgerät nur zu kaufen, wenn du planst öfter bzw. regelmäßig mit der Ketose zu arbeiten. Diese Methode ist noch genauer als die Urinprobe. Bluttest: Der Bluttest liefert dir das genaueste Ergebnis. Um die Konzentration der Ketonkörper in deinem Körper zu messen, machst du den Bluttest. Für diese Methode kannst du dir auch ein Messgerät anschaffen. Um die Ketonkörper-Konzentration festzustellen ist lediglich ein pieks in den Finger notwendig.
Hat die Umstellung Nebenwirkungen?
Ja! Wenn du sonst immer Kohlenhydrate zu dir nimmst ist der Körper durcheinander, wenn du dies nicht mehr tust. Das kann verschiedene Folgen nach sich ziehen. Typische Symptome sind beispielsweise Kreislaufschwäche oder Magenprobleme. Solltest du diese Symptome am Anfang der Diät bekommen, ist das ganz normal. Aber Achtung: Die Symptome sollten lediglich ein paar Tage anhalten und danach wieder verschwinden. Solltest du also nach einer Woche immer noch die genannten Symptome aufweisen, solltest du sofort zum Arzt gehen. Dieser kann mit dir den Grund der anhaltenden Symptome erarbeiten und dir sagen, ob du die Diät besser abbrechen solltest. Diese Symptome sind auch bekannt als die „Low Carb Grippe“.
Wie viele Kohlenhydrate darfst du bei der Keto-Diät essen?
Auch wenn die Keto-Diät als No-Carb-Diät bekannt ist: Eine geringe Menge an Kohlenhydraten ist in vielen Formen der Keto Diät erlaubt. Nur bei der stärksten Form der Keto Diät musst du ganz auf Kohlenhydrate verzichten.
Die moderate Form der Keto Diät
Bei der moderaten Form der Keto Diät darfst du täglich 30-50 Gramm Kohlenhydrate zu dir nehmen. Du kannst auch jeden Tag 50 Gramm Kohlenhydrate zu dir nehmen – Erfolge erzielen wirst du trotzdem. Schau einfach, wie es sich für dich am besten anfühlt. Ziel ist es, deinen Tagesbedarf durch 5% Kohlenhydrate, 35% Proteine und 60% Fett zu decken. Abnehmen trotz hoher Fettzufuhr? Das klingt für die meisten erstmal erstaunlich. Vielleicht fragst auch du dich gerade, wie das überhaupt gehen soll. Wichtig ist vor allem, welche Fette du während der Diät zu dir nimmst. In der Diät solltest du vor allem ungesättigte Fettsäuren zu dir nehmen. Vielleicht kennst du sie als die “guten Fette” und gesättigte Fettsäuren als die “schlechten Fette”. Gesättigte Fettsäuren lassen sich vor allem in Fertigprodukten wiederfinden. Ungesättigte, also “gute” Fettsäuren findest du vor allem in Lebensmitteln wie Avocados, Nüssen und Samen. Wenn du dir zu einer Mahlzeit etwas anbrätst, solltest du zum Beispiel Kokosöl statt Rapsöl verwenden, da auch dieses besser in der Diät geeignet ist.
Welche Lebensmittel darfst du essen?
Du fragst dich jetzt bestimmt, welche Lebensmittel du während der Diät zu dir nehmen darfst. Um dir eine genauere Vorstellung darüber zu geben, wollen wir dir an dieser Stelle ein paar Lebensmittel nennen die du während der Diät essen darfst.
Fleisch, wie zum Beispiel Hühnchen (hält dich durch eine hohe Menge an Proteinen länger satt)
Fisch wie zum Beispiel Lachs (enthält Omega 3 Fettsäuren und hat ebenfalls einen hohen Proteingehalt)
Nüsse und Samen, wie zum Beispiel Walnüsse oder Chia-Samen (enthalten viele ungesättigte Fettsäuren)
Eier
viel Gemüse, wie zum Beispiel Blattspinat oder Tomaten
eine geringe Menge an Beerenobst, wie zum Beispiel Blaubeeren
Während du bei vielen Diäten in puncto Gemüse freie Auswahl hast, gibt es bei der Keto Diät Einschränkungen. Beispielsweise enthalten Möhren, im Gegensatz zu anderen Gemüsesorten, relativ viele Kohlenhydrate. Daher solltest du auf Möhren bei der Keto Diät verzichten. Stattdessen solltest du vor allem Gemüse mit einem hohen Wasseranteil zu dir nehmen. Natürlich gibt es neben den genannten Lebensmitteln noch weitere, die du zu dir nehmen darfst. Für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung während der Keto-Diät solltest du dich vorher darüber informieren, was du essen darfst. Am besten schreibst du dir alle erlaubten Lebensmittel die du magst auf einen Zettel. So behältst du gut den Überblick und weißt im Supermarkt immer was du kaufen darfst. Falls dir Ideen für Gerichte fehlen, schau doch einfach mal im Internet. Da findest du viele Rezeptideen für die Keto Diät.
Welche Vorteile bietet die Keto Diät?
Bestimmt fragst du dich jetzt, welche Vorteile die ketogene Ernährung bietet. Der erste Vorteil ist die Gewichtsreduktion. Dies ist vermutlich auch der primäre Grund, warum Menschen eine Keto Diät machen. Durch die ketogene Ernährung ist dein Körper dauerhaft mit der Fettverbrennung beschäftigt, um dir Energie liefern zu können. Die ketogene Ernährung kann durch ihre entzündungshemmende Wirkung dein Hautbild verbessern. Zudem hast du weniger Konzentrationsschwankungen, da dein Insulinspiegel konstant bleibt. Dein allgemeiner Fokus kann somit steigen. Davon profitierst du auf der Arbeit oder beim Lernen. Darüber hinaus hast du allgemein mehr Energie und fühlst dich dadurch über den Tag verteilt fitter. Aufgrund der geringen Insulinausschüttung bekommst du zudem weniger Heißhungerattacken. Durch die hohe Menge an Ballaststoffen, die du bei der Diät zu dir nimmst, bleibst du lange satt. Du schläfst viel, bist aber trotzdem immer müde? Auch da kann die Keto Diät helfen. Sie sorgt für bessere Schlafqualität und ein vermindertes Bedürfnis nach Schlaf. Dadurch fühlst du dich nach dem Aufstehen erholter und hast mehr Energie für den Tag. Wenn du dich für das Thema Schlaf und Training interessierst, schau‘ doch gerne in unserem anderen Beitrag vorbei.
Welche Nachteile hat die Keto Diät?
Nachdem du dir die ganzen Vorteile der Keto Diät durchgelesen hast, bist du bestimmt hellauf begeistert. Neben den Vorteilen der Keto Diät möchten wir dir nun die Nachteile näher bringen. Nur mit dem Wissen über die Vor- und Nachteile kannst du entscheiden, ob die Keto Diät das Richtige für dich ist. Die ersten negativen Wirkungen zeigen sich in der Umstellungsphase. In dieser kann es, wie bereits erwähnt, zu grippeartigen Symptomen kommen. Diese sollten allerdings schnell wieder verschwinden. Zudem können vor allem in der Anfangsphase auch Verdauungsprobleme auftreten, da dein Körper diese Art der Ernährung nicht gewohnt ist. Durch den Verzicht auf Obst und Gemüse kann es zu einem Vitamin- und Nährstoffmangel kommen. Daher wäre es von Vorteil, wenn du diese Stoffe in Form von hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nimmst. Am besten informierst du dich mal bei deinem Arzt, zu welchem Präparat er dir raten würde.
Wenn du dein Wunschgewicht erreicht hast, möchtest du vermutlich wieder zu deiner ursprünglichen Ernährungsform zurückkehren. Hier ist allerdings Vorsicht geboten!. Die Keto Diät birgt eine hohe Gefahr des Jojo-Effekts. Wenn du zu schnell wieder viele Kohlenhydrate zu dir nimmst, nimmst du schnell wieder zu. Daher solltest du nicht von 0 auf 100 deine Ernährung wieder umstellen, sondern deinem Körper nur langsam wieder mehr Kohlenhydrate zuführen. Nur so kann dein Körper sich langsam an die erneute Ernährungsumstellung gewöhnen.
Langfristiger Erfolg durch Keto?
Wie die meisten Diäten bringt die Keto Diät (wie bereits erwähnt) vor allem eins mit sich – den Jojo-Effekt. Das bedeutet, dass du schnell wieder bei deinem Startgewicht landen kannst, wenn du nach ein paar Wochen Keto Diät zu deiner vorherigen Ernährung zurückkehrst. Daher solltest du dir überlegen, ob du statt einer Keto Diät vielleicht lieber auf Dauer deine Kohlenhydratzufuhr runter schrauben möchtest. Da die Veränderung der Ernährung dann nicht so drastisch ist wie bei der KEto Diät, fällt es deinem Körper leichter sich daran zu gewöhnen. Dadurch bleiben dir die negativen Wirkungen der Umstellungsphase der Keto Diät erspart oder du hast sie nur in abgeschwächter Form. Zudem sollte dir diese Umstellung an sich auch leichter fallen, da du immer noch viel von dem Essen kannst, was du vorher auch gegessen hast. Beispielsweise könntest du immer abends auf Kohlenhydrate verzichten und dich abends kalorienarm ernähren. Dann könntest du trotzdem dein Mittagessen wie gewohnt essen. Eine andere Alternative wäre auch, dass du kleinere Portionen isst und dadurch Kohlenhydrate einsparst. Wie du merkst gibt es verschiedene Varianten, um das Ziel der Gewichtsreduktion zu erreichen. Am besten ist es wenn du langfristig deine Ernährung umstellst, da Diäten viel zu häufig zu einem Jojo-Effekt führen. Natürlich sind Ausnahmen aber erlaubt und du kannst auch mal etwas mehr Kohlenhydrate essen. Wichtig ist nur, dass du größtenteils weniger Kohlenhydrate zu dir nimmst.
Die Keto Diät als Heilmittel
Die ketogene Ernährung verbinden die meisten Menschen vermutlich automatisch mit einer Diät und dem Ziel abzunehmen. Jedoch findet die ketogene Ernährung auch in der Medizin ihren Gebrauch. So wird die ketogene Ernährung beispielsweise bei Diabetes Typ 2 oder Krebserkrankungen angewandt. Falls eine der genannten Krankheiten bei dir diagnostiziert wurden, solltest du dich allerdings nicht ohne Absprache mit deinem Arzt einfach ketogen ernähren. Informiere dich also am besten bei deinem Arzt, ob eine ketogene Diät in deinem Fall Vorteile mit sich bringen würde. Einige in Studien festgestellte positiven Nebenwirkungen einer ketogenen Ernährung möchten wir dir an dieser Stelle trotzdem vorstellen.
Die Keto Diät und Diabetes Typ 2
Studien zufolge kann eine ketogene Ernährung bei Vorliegen von Diabetes Typ 2 dafür sorgen, dass die Medikation reduziert werden kann. Bei manchen Patienten konnte die Medikation durch die ketogene Diät sogar komplett abgesetzt werden. Zudem kann die ketogene Diät dazu beitragen, Glykämie (das ist der normale Zuckergehalt im Blut) zu verbessern. Wichtig ist hierbei, die Diät unter der Aufsicht eines Arztes durchzuführen, da dieser die Medikation optimal anpassen kann.
Die Keto Diät und Hirntumore
Auch bei Hirntumoren kann die ketogene Diät eine heilende Wirkung zeigen. Studien zufolge kann die ketogene Ernährung eine antitumorale Wirkung zeigen. Diese Wirkung lässt sich vor allem auf die geringe Kohlenhydratzufuhr zurückführen. Durch diese wird die zirkulierende Glukose reduziert. Diese braucht der Tumor, um im Hirn schnell wachsen zu können. Somit wird dieser Prozess verlangsamt. Wichtig: Wir sind keine Ärzte. Die Informationen orientieren sich an durchgeführten Studien. Diese findest du unten in den Quellenangaben. Solltest du dich verstärkt für das Thema interessieren, kannst du dir gerne die unten angeführten Artikel durchlesen. Zudem kannst du dich jederzeit bei deinem Arzt informieren. Dieser kennt sich mit den Zusammenhängen zwischen der Keto Diät und bestimmten Krankheiten aus.
Ketogene Ernährung und Sport?
Du fragst dich bestimmt, ob du trotz ketogener Ernährung genug Kraft und Energie hast um Sport zu machen. Tatsächlich bietet die ketogene Ernährung je nach Sportart sogar Vorteile. Für Läufer ist diese Ernährungsform beispielsweise vorteilhaft, da durch die ketogene Ernährung die Ausdauer erhöht werden kann. Zudem steigt auch die Belastbarkeit des Körpers. Daher stößt die Keto-Diät vor allem bei Läufern in der Wettbewerbsvorbereitung auf große Beliebtheit. Wie bei allem anderen gilt aber auch hier: Höre auf deinen Körper. Vor allem am Anfang ist die Keto Diät für deinen Körper eine große Umstellung. Daher solltest du dich vorsichtig an den Sport herantasten und nicht beim ersten Work Out bis an deine Grenzen gehen. Sport solltest du also nur in der Intensität machen, die sich für dich gut anfühlt.
Fazit
Die ketogene Diät bietet neben Vorteilen wie zum Beispiel mehr Energie und besserem Schlaf auch Nachteile wie zum Beispiel die Gefahr des Jojo-Effekts. Die Keto Diät findet auch im medizinischen Bereich ihre Verwendung. Bei bestimmten Krankheiten kann sie positive Nebenwirkungen mit sich bringen. Ob eine ketogene Diät für dich geeignet ist, musst du ganz für dich allein herausfinden. Wenn du dir unsicher bist, kannst du jederzeit deinen Arzt befragen. In einem anderen Beitrag erzählen wir dir gerne wie du mit Biohacking-Ernährung deinen Körper programmierst.
Du hast Lust, sportlich wieder so richtig durchzustarten, bist aber alleine eher unmotiviert und trainierst lieber gemeinsam mit anderen Menschen? – Dann könnte ein Fitness Bootcamp genau das richtige für dich sein! In diesem Artikel erfährst du, was ein Bootcamp allgemein ist und wie dieses gestaltet ist. Bei einigen Fitnesskursen wie auch einem Bootcamp Köln werden die Kosten übrigens von der Krankenkasse übernommen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du ein Outdoor Training Köln Bootcamp besuchst oder ein Indoor Fitness Bootcamp in Köln. Du entscheidest, welches besser zu dir passt. So kannst du dir und deinem Körper etwas Gutes tun, und die Krankenkasse bezahlt die Kosten!
Was ist überhaupt ein Fitness Bootcamp?
Bootcamp Training wird in einer Gruppe durchgeführt und von einem ausgebildeten Trainer geleitet. Ziel des Trainings ist es, dass du an deine Grenzen gehst oder über diese sogar hinauswächst. Diese Trainingsform stammt ursprünglich aus den USA und wird dort beim Militär verwendet. Nachdem das Bootcamp Training 2005 nach England kam und dort sehr bekannt wurde, gewann Bootcamp Training auch in zahlreichen anderen Ländern an Bekanntheit und es gab immer mehr Kursangebote in diesem Bereich.
Dass das Bootcamp Training ursprünglich aus dem Militärbereich kommt, mag für dich vielleicht ein bisschen abschreckend klingen – aber keine Sorge, wenn du motiviert und bereit bist, an deine Grenzen zu gehen, dann bist du bei einem Bootcamp Präventionskurs Köln gut aufgehoben! Die Trainer schreien dich auch nicht an, wie es beim Militär der Fall ist, sondern motivieren dich mit ihren Worten. Da Bootcamp Sportkurse Köln in einer Gruppe durchgeführt werden, steht vor allem neben deinen persönlichen Zielen auch der Teamgeist im Vordergrund. Es geht nicht nur darum selbst etwas zu erreichen, sondern auch darum Teamgeist zu entwickeln und zu wissen – gemeinsam können wir alles schaffen. Der Trainer des Bootcamp Köln gibt nicht nur die Übungen vor, sondern ist auch dazu da, dich zu motivieren.
Manchmal, wenn du das Gefühl hast es geht nicht mehr, geht nämlich manchmal noch mehr als du denkst und in diesen Momenten spielt vor allem die Motivation eine wichtige Rolle. Wenn du stetig besser werden willst, gehört es eben auch dazu mal über deine Grenzen zu gehen. Danach weisst du für die nächsten Fitnesskurse in Köln, sowie dein nächstes Bootcamp Training Köln, dass du doch mehr schaffst als du vielleicht manchmal denkst und so kannst du dich stetig steigern.
Wie ist das Bootcamp Köln ausgestaltet?
Ein Fitness Bootcamp kann ganz unterschiedlich ausgestaltet werden. Um dir trotzdem eine genauere Vorstellung davon geben zu können, möchten wir dir beispielhaft ein paar der Trainingsmethoden vorstellen, die bei einem Bootcamp in Köln mit Erstattung durch die Krankenkasse angewandt werden:
Zirkeltraining: Beim Zirkeltraining gibt es verschiedene “Stationen”. Jeder dieser Stationen ist eine Übung zugeteilt. Im Laufe des Fitness Bootcamps in Köln wird der Zirkel einmal oder sogar mehrfach durchlaufen. Die Übungen des Zirkels werden vom Bootcamp Köln Trainer ausgewählt und können deine Kraft sowie auch deine Ausdauer beanspruchen. Zirkeltraining kann alleine oder auch zu zweit durchgeführt werden, wenn die jeweiligen Stationen aus Partnerübungen bestehen.
HIIT (High Intensity Interval Training): Wie der Name schon sagt wird HIIT Training in Form von Intervallen durchgeführt. Bei HIIT gibt es Belastungsphasen und Erholungsphasen. Die Belastungsphasen bestehen aus sehr intensiven Übungen, die dich schnell an deine Grenzen bringen können – aber dafür gibt es dann ja anschließend die Erholungsphase.
Partnerübungen: Viele Übungen, die im Laufe eines Bootcamp Sportkurses Köln ausgeführt werden, kannst du nicht nur alleine, sondern auch mit einem Partner durchführen. So kannst du zum Beispiel gemeinsam Sit ups machen und dich, wenn du oben bist, mit deinem Partner in die Hände klatschen oder ihm einen Ball zuwerfen. Partnerübungen können nochmal für mehr Motivation sorgen. Du und dein Partner können sich zum einen gegenseitig motivieren und zum anderen wirst du merken, dass der Kampfgeist in dir geweckt wird: Du willst auf keinen Fall der Erste sein, der aufgibt! 🙂
Welches Ziel verfolgt das Bootcamp Training Köln?
Wie bereits erwähnt geht es beim Fitness Bootcamp vor allem darum, dass du an deine Grenzen und darüber hinaus gehst um dich stetig steigern zu können. Egal ob abnehmen, Muskeln aufbauen oder einfach fit werden, bei Bootcamp Köln Präventionskursen, sprich einem Köln Outdoor Fitness Bootcamp und einem Indoor Fitness Kurs Köln, welche wir Anfängern ans Herz legen, kannst du all diese Ziele erreichen. Das Wichtigste ist, dass du regelmäßig an Bootcamp Trainings teilnimmst, damit du langfristig Erfolge sehen kannst.
Für wen ist das Bootcamp Training Köln mit Erstattung durch die Krankenkasse geeignet?
Prinzipiell ist ein Bootcamp Köln Training mit Krankenkassenerstattung für jeden geeignet. Als Einsteiger würden wir dir Indoor Fitness Kurse Köln ans Herz legen. Natürlich kannst du aber auch zu einem Outdoor Fitness Köln Kurs gehen. Bootcamp Köln Trainer werden immer darauf achten, dass du dich nicht überanstrengst und nur in einem gesunden Rahmen an deine Grenzen oder über diese hinaus gehst. Zudem sind die persönlichen Grenzen natürlich ganz individuell – deine Grenzen können also ganz woanders liegen, als die eines anderen Kursteilnehmers. Wichtig ist, dass du immer auf deinen Körper hörst und dann mit einer Übung aufhörst, wenn es wirklich nicht mehr geht – ganz egal, ob andere Kursteilnehmer noch weiter durchhalten, dein Körper wird dir Signale geben, wann du deine Grenze erreicht hast. Beim Outdoor Training Köln und dem Indoor Fitness Bootcamp Köln geht es zwar darum, an seine Grenzen und darüber hinaus zu gehen, aber das sollte alles in einem gesunden Rahmen passieren. So trainierst du verletzungsfrei und effektiv.
Welche Vorteile bietet das Bootcamp Training Köln mit Krankenkassenerstattung?
Wenn du gerne gemeinsam mit anderen trainierst, ist ein Köln Outdoor Fitness Bootcamp oder ein Fitness in Köln Indoor Bootcamp für dich auf jeden Fall eine gute Wahl. Du kannst zu einem Bootcamp Köln mit Erstattung durch die Krankenkasse alleine kommen oder dich zum Beispiel gemeinsam mit einem Freund/einer Freundin anmelden. Bei einem Outdoor Fitness Kurs Köln oder auch den Indoor Fitness Kurse Köln trainierst du mit einer tollen Community.
Die Trainer achten auf dich und deine individuellen Ziele. So können sie die Übungen gezielt an deine Ziele und dein Level anpassen. Vor allem das Outdoor Training Köln bietet im Gegensatz zu Kursen im Fitnessstudio den Vorteil, dass du draußen an der frischen Luft trainierst. So kannst du das Wetter genießen und gleichzeitig deinem Körper etwas Gutes tun. Darüber hinaus steigert das Bootcamp Training Köln auf Dauer dein Durchhaltevermögen und weckt deinen Kampfgeist. Diese Disziplin, die du beim Sport entwickelst, kann sich auch auf andere Lebensbereiche positiv auswirken.
Gibt es Nachteile beim Bootcamp Training Köln?
Nein, Nachteile bei einem Bootcamp Köln Präventionskurs mit Erstattung durch die Krankenkasse gibt es keine. Die Trainer achten auf dich und deine persönlichen Ziele und darauf, dass du nur das machst, was deinem Körper gut tut. Wenn du merkst, dass eine Übung dir nicht gut tut, können dir die Trainer stets Alternativen zeigen. Wenn du denkst, dass ein Training in einer Gruppe nichts für dich ist, weil du bisher immer alleine trainiert hast, solltest du es dennoch mal ausprobieren – auch du kannst die Vorteile eines Trainings in der Gruppe entdecken!
Übernimmt auch deine Krankenkasse das Bootcamp Köln?
Einige Kurse werden von der gesetzlichen Krankenkassen als Präventionskurse anerkannt. So bekommst du also (je nach Krankenkasse) bis zu 100% der Kurskosten erstattet. Das Vorgehen ist hierbei ganz einfach: Du buchst deinen Bootcamp Köln Kurs online, nimmst regelmäßig teil, erhältst eine Bescheinigung über deine Teilnahme und reichst diese dann bei der Krankenkasse ein – und schon bekommst du dein Geld wieder.
Fazit – Bootcamp Köln – und die Krankenkasse zahlt
Egal auf welchem Fitnesslevel du dich aktuell befindest: Wenn du Lust hast dich auszupowern und an deine Grenzen zu gehen ist ein Bootcamp Training Köln genau das richtige für dich. Du willst fitter werden und hast Lust, dein Ziel gemeinsam mit anderen Teilnehmern zu erreichen? Dann besuche ein Bootcamp in Köln. Die Gründe für eine Teilnahme an einem Fitness Bootcamp Köln, welches die Krankenkasse zahlt, können ganz vielfältig sein. Egal, ob das Outdoor Sport Köln Bootcamp oder das Indoor Fitness Bootcamp – wir garantieren dir Spaß und eine volle Ladung Motivation.
Mittlerweile findet man ihn im Lebensmittelhandel auf zahlreichen Verpackungen – den Nutri Score. Dieser soll zur Lebensmittelkennzeichnung dienen und dir einen schnellen Überblick über die Nährwertqualität verschiedener Produkte geben. Doch woher kommt der Nutri Score überhaupt? Und ist er zur Lebensmittelkennzeichnung geeignet, um zu einer gesünderen Ernährung beizutragen?
Was genau ist der Nutri Score?
Der Nutri Score wurde in Frankreich von Wissenschaftlern entwickelt. Die Gesundheitsbehörde Frankreichs besitzt die Markenrechte für diesen und gibt die genaue Berechnung vor. In Deutschland wird der Nutri Score seit November 2020 verwendet. Hierbei können Hersteller selbst entscheiden, ob sie ihre Produkte mit dieser Lebensmittelkennzeichnung versehen wollen. Der Nutri Score dient der Kennzeichnung des Nährwertprofils für Lebensmittel. Er wird durch eine Farbskala mit fünf Farben abgebildet. Da die Farben an die Farben einer Ampel angelehnt sind (dünkelgrün, grün, gelb, orange, rot), wird der Nutri Score auch als Lebensmittelampel bezeichnet. Jedem Feld der Lebensmittelampel ist hierbei ein Buchstabe zugeordnet. Es gibt den Nutri Score A, Nutri Score B, Nutri Score C, Nutri Score D und Nutri Score E. Hierbei ist der Buchstabe A auf der Lebensmittelampel der Farbe dunkelgrün zugeordnet, während der Nutri Score E dem roten Farbfeld der Lebensmittelampel zugeordnet ist.
Warum wurde der Nutri Score in Deutschland eingeführt?
In Deutschland sind Hersteller dazu verpflichtet, auf der Rückseite ihrer Produktverpackung eine Nährwerttabelle abzubilden. Befreit hiervon sind lediglich unverpackte Lebensmittel oder Lebensmittel mit nur einer Zutat. In der Tabelle enthalten sind die Kilojoule und Kilokalorien auf 100 Gramm sowie die enthaltene Menge verschiedener Inhaltsstoffe. Es kam jedoch immer wieder eine Diskussion über eine weitreichendere Lebensmittelkennzeichnung auf. Im Fokus stand hierbei vor allem die farbliche Kennzeichnung, die den Verbraucher auf einen Blick darüber informieren sollte, wie günstig bzw. wie ungünstig die Nährwerte des vorliegenden Produktes sind.
Während eine farbliche Lebensmittelkennzeichnung zunächst jedoch sehr umstritten schien, sprachen sich in der Wahlperiode 2017 mehrere Parteien für die Lebensmittelkennzeichnung durch eine Lebensmittelampel bzw. den Nutri Score aus. Auch wenn der Nutri Score weiterhin als umstritten galt, wurde er schließlich im November 2020 in Deutschland eingeführt. Bisher ist es allerdings keinen Pflicht den Nutri Score auf Produkten abzubilden, da sich dies nicht mit der europäischen Gesetzgebung vereinen lässt.
Was sind die Ziele des Nutri Scores?
Der Nutri Score soll vor allem die gesündere Ernährung von Verbrauchern fördern. Er soll dir die Entscheidung zwischen verschiedenen Produkten sowie aber auch die Entscheidung eines gleichen Produktes von verschiedenen Marken erleichtern. Ziel ist es also, deine Kaufentscheidung zu beeinflussen. Hilfreich hierbei sollen vor allem die Farben des Nutri Scores sein, da der Nutri Score E, also das rote Farbfeld der Lebensmittelampel, mit seiner Farbe vor einem Kauf abschrecken oder dich zum Denken anregen soll. Dadurch sollen vor allem negative gesundheitliche Aspekte wie zum Beispiel Übergewicht durch eine ungesunde Ernährung vermieden werden. Doch nicht nur die Verbraucher sondern auch die Lebensmittelindustrie soll durch den Nutri Score beeinflusst werden. So soll es durch die Lebensmittelkennzeichnung für Lebensmittelhersteller lukrativer sein, gesündere Produkte anzubieten. Man könnte also sagen, dass der Nutri Score das Angebot sowie auch die Nachfrage nach gesünderen Lebensmitteln steuern soll.
Wie berechnet man den Nutri Score?
Die genaue Formel für die Berechnung des Nutri Scores lässt sich auf der Seite des “Santé publique France” finden. An diese Berechnung müssen sich Länder die den Nutri Score verwenden, somit auch Deutschland, halten, da Frankreich die Markenrechte für diesen besitzt. Verallgemeinert lässt sich die Berechnung wie folgt erklären: Der Nutri Score wird auf 100-Gramm Basis eines Produktes bewertet. Hierbei werden als positiv bewerteten Nährstoffen negative Zahlen zugeordnet und negativ bewertete Nährstoffe erhalten positive Zahlen. Zu den positiv bewerteten Nährstoffen zählt zum Beispiel Obst und Gemüse, während Zucker,Salz und gesättigte Fettsäuren den negativ bewerteten Nährstoffen zugeordnet werden. Für die Berechnung des Nutri Score werden die positiv und negativ bewerteten Nährstoffe eines Produkts miteinander verrechnet, sodass am Ende ein Gesamtwert entsteht. Hierbei ist ganz klar definiert, welcher Wert welchem Buchstaben auf der Lebensmittelampel zugeordnet werden muss (siehe Abbildung).
Diese Berechnung kann für Essen und Trinken angewandt werden. Wichtig ist hierbei allerdings zu erwähnen, dass die Bewertung bei Getränken strenger zu statten geht. Daher ist Wasser in Deutschland aktuell das einzige Getränk, das auf der Lebensmittelampel dem Nutri Score A zugeordnet ist.
Wie unterscheidet sich der Nutri Score von anderen Lebensmittelkennzeichnungen?
Der Nutri Score unterscheidet sich vor allem durch seine Einfachheit von anderen Lebensmittelkennzeichnungen. So sollst du direkt anhand der Farbe und des Buchstabens auf einen Blick erkennen, wie du ein Produkt im Bezug auf seine Nährwerte wahrnehmen solltest. Andere Kennzeichnungen wie zum Beispiel die Nährwerttabelle auf der Rückseite eines Produktes bieten im Gegensatz zum Nutri Score zum Beispiel den Nachteil, dass die Tabelle erst vom Verbraucher (also dir) durchgelesen werden muss, bevor ein Urteil gefällt werden kann. Zudem kennt sich nicht jeder Verbraucher gut mit Inhaltsstoffen sowie Kilojoule und Kilokalorien aus, sodass der Verbraucher ein falsches Urteil darüber fällen könnte, wie günstig bzw. ungünstig ein bestimmtes Produkt ist. Somit spart ein kurzer Blick auf die Lebensmittelampel im Gegensatz zur Nährwerttabelle Zeit und Mühe. Falls du ein fundiertes Wissen über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe hast ist das natürlich super. Dann kann der Nutri Score zwar teilweise noch hilfreich sein, aber du bist dir auch ohne diesen oder die Nährwerttabelle darüber bewusst, welche Lebensmittel gesünder sind als Andere.
Welche Vorteile bietet der Nutri Score?
Allgemein haben Lebensmittelkennzeichnungen das Potential, die Ernährung der Verbraucher hin zu gesünderen Produkten zu lenken. Wie bereits erläutert, stellt dies auch ein Ziel des Nutri Scores dar. Darüber hinaus dient der Nutri Score einer schnellen Bewertung auf einen Blick, sodass der Verbraucher innerhalb von Sekunden über die Nährwertqualität eines Produktes aufgeklärt wird. Zudem soll durch die Kennzeichnung zu einer Verbesserung der Gesundheit durch eine geringere Kalorienaufnahme erreicht werden. Einer Studie aus Frankreich zufolge gelingt dies durch den Nutri Score. Außerdem konnte im Rahmen der Studie eine Reduzierung der Anzahl an Herzinfarkten, welche unter anderem auch die Folge von Übergewicht darstellen, festgestellt werden. Auch die Einfachheit des Nutri-Scores stellt einen Vorteil dar, da dieser für jeden verständlich ist.
Welche Nachteile hat der Nutri Score?
Neben den genannten Vorteilen zieht der Nutri Score auch Nachteile mit sich. Schaut man sich den Nutri Score und vor allem dessen Bewertung mal genauer an, stellt man fest, dass teilweise ungesunde Produkte beim Nutri Score gar nicht mal so schlecht abschneiden. Vielleicht ist dir schon mal im Supermarkt aufgefallen, dass beispielsweise helles Toast einen Nutri Score von A an. Wenn du dir die Inhaltsstoffe dann vielleicht mal genauer angeschaut hast, wirst du dich vermutlich gewundert haben, warum das Toast den Nutri Score A hat – und das mit Recht! Vielleicht war es bei dir aber auch nicht das helle Toast sondern ein anderes Produkt, bei dem der Nutri Score bei dir für Verwunderung gesorgt hat. Solche Ergebnisse lassen sich vor allem daran erklären, dass ungünstige Inhaltsstoffe durch günstige ausgeglichen werden können.
Fakt ist aber, dass gewisse Inhaltsstoffe auf Dauer negative Konsequenzen für die Gesundheit haben können. Ob ein Produkt also neben ungünstigen Inhaltsstoffen auch günstige enthält, ändert nichts an der Tatsache, dass die schlechten Zutaten schlecht für dich sind – unabhängig davon, wie viele gute Bestandteile das Produkt aufweist. Ein Beispiel: Viel Zucker ist immer schlecht für dich, auch wenn das Produkt durch viele gesunde Ballaststoffe vielleicht einen scheinbar guten Nutri Score erreicht. Darüber hinaus ist der Nutri Score bislang nur eine freiwillige Angabe und nicht jeder Hersteller muss diesen für seine Produkte verwenden. Das kann dazu führen, dass Lebensmittel, die normalerweise dem Nutri Score A zugeordnet werden würden, nicht als so positiv wahrgenommen werden; Und umgekehrt Lebensmittel, die dem Nutri Score E zugeordnet werden würden, nicht als so negativ gesehen werden.
Darüber hinaus werden nicht alle Inhaltsstoffe berücksichtigt, die einen Einfluss auf die Gesundheit haben, sodass es zu einer verzerrten Bewertung kommen kann. So werden zum Beispiel Vitamine und ungesättigte Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben, nicht mit in die Bewertung einbezogen. Gleichzeitig werden aber auch gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Süßstoffe, nicht mit in die Bewertung mit einbezogen. Dies könnte dazu führen, dass Hersteller vor allem solche Inhaltsstoffe für ihre Produkte verwenden und damit etwas tricksen, um trotz schlechter Inhaltsstoffe einen guten Nutri Score zu erhalten.
Fazit
In diesem Blogbeitrag wurde der Nutri Score erklärt und es wurden die Vor- sowie aber auch Nachteile von diesem erläutert. Jetzt fragst du dich vermutlich, ob du diesen beim Kauf von Lebensmitteln noch beachten solltest. Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Allerdings solltest du die Angaben des Nutri Scores bei gewissen Produkten definitiv hinterfragen und von einem guten Nutri Score Wert nicht automatisch auf ein gesundes Produkt schließen. Zwar ist es natürlich aufwendiger, sich die Nährwerttabelle auf der Verpackung eines Produkts vor dem Kauf erst durchzulesen, bei einigen Lebensmitteln lohnt sich der Blick auf diese aber garantiert und kann somit zu einer besseren Kaufentscheidung (im Hinblick auf die Gesundheit) führen als der Nutri Score. Wichtig ist vor allem, dass du bei deiner Ernährung auf deinen Körper hörst und das du durch die richtige Ernährung für den Körper relevante Nährstoffe, wie zum Beispiel Eiweiße, aufnimmst. Und Nutri Score hin oder her, aber was sich für deinen Körper gut anfühlt und was für dich eine ausgewogene und gesunde Ernährung darstellt weißt ganz allein du und da solltest du dich auch nicht ausschließlich am Nutri Score orientieren.
Yoga ist wohl den meisten ein Begriff und wird immer häufiger praktiziert. In diesem Artikel erklären wir dir, warum sich Yoga als Präventionsmaßnahmen eignet, was ein Präventationskurs überhaupt bedeutet und warum du mal über Yoga Anfängerkurse nachdenken solltest.
Warum überhaupt ein Yoga Präventionskurs?
Wer kennt es nicht: Wir rotieren 24/7 und sind immer auf Achse. Der Alltag vereinnahmt uns manchmal mehr als uns lieb ist. Fakt ist: Wir sind immer häufiger gestresst. Rund 80% der Deutschen leiden regelmäßig unter Stress. Statistisch gesehen sind Frauen etwas stärker betroffen als Männer, nichtsdestotrotz sind wir allgemein gesprochen ein gestresstes Völkchen. Warum das möglicherweise ein Problem sein könnte? Wir erklären es kurz:
Was ist Stress eigentlich?
Stress Substantiv, maskulin [der] 1.erhöhte körperliche oder seelische Anspannung, Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann
Stress äußert sich auf verschiedene Arten und kann sich auf Körper und Psyche auswirken. In Stresssituationen werden Hormone wie Adrenalin und Kortisol freigesetzt, um den Körper kurzfristig auf maximale Belastung vorzubereiten. Grundsätzlich normalisiert sich dieser Zustand, sobald die Stresssituation vorbei ist. In Gefahrensituationen ist diese Reaktion des Körpers also notwendig und hilfreich. Problematisch wird es erst, wenn sich dieser Zustand durch Dauerstress manifestiert, denn das kann gesundheitliche Folgen mit sich führen. Diese können sich sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychischen Ebene äußern. Bei dauerhaftem Stress kann es von Herz-Kreislauf Beschwerden über Magen Darm Probleme, Verspannungen zu innerer Unruhe, Nervosität, Konzentrationsschwäche bis hin zu Depressionen und Panikattacken kommen. Ob und in welcher Form solche Folgen bei zu viel Stress auftreten, lässt sich pauschal nicht sagen; Trotzdem solltest du Stress als Ursache für solche Auswirkungen nicht unterschätzen. Deshalb lohnt es sich, über Präventionskurse Köln nachzudenken 🙂
Übrigens: Stress ist nicht immer zwingend negativ. In gewissen Maßen kann Stress uns auch zu besseren Leistungen treiben. Der ein oder andere spricht dann von positivem Stress, der dafür sorgt, dass wir kurzfristig produktiver sind, weil der Druck uns antreibt. Was aber grundsätzlich gilt ist der Umgang mit Stress. Wir sollten wachsam sein und erste Anzeichen nicht unter den Tisch kehren – oder noch besser vorausschauend handeln.
Ein Gesundheitskurs für dein Stressmanagement
Damit chronischer Stress und daraus resultierende Folgen vermieden werden, lohnt es sich Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Wusstest du, dass solche Präventionskurse von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden? Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein breites Kursangebot für dich, dass sie übernehmen. Es lohnt sich also, wenn du dich mal erkundigst, was deine Krankenkasse als Präventionsmaßnahmen anbietet. Gesundheitskurse umfassen von Bewegungskursen bis zu Ernährungskursen auch Stressbewältigungs und Entspannungskurse. Diese können in Sportstätten mit der dafür vorgesehen Zertifizierung absolviert werden.
Präventionskurse in Köln
Viele Unternehmen bieten dir die Möglichkeit Präventionskurse zu besuchen – ob ein Bootcamp Präventionskurs Köln für mehr sportliche Bewegung in deinem Alltag oder Yoga Kurse, damit du dich besser entspannen kannst. Einige Kurse sind ZPP- zertifiziert und werden je nach Krankenkasse sogar komplett übernommen.
Wozu überhaupt einen Präventionskurs?
Ob Yoga Präventionskurse oder andere Gesundheitskurse – Du könntest dich jetzt fragen, was das Ganze eigentlich soll. Und die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Wir haben dich bereits über die negativen Auswirkungen von Stress aufgeklärt. Mit Präventionskursen möchten wir diese negativen Auswirkungen ganz gezielt vermeiden, bevor sie entstehen. Denn wie der Name Präventionskurs schon sagt, geht es darum präventiv – also vorbeugend – dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst zu massiven Stresssymptomen kommt. Das gilt darüber hinaus natürlich auch für körperliche Beschwerden.
Wenn du zum Beispiel einen Bürojob ausübst und viel sitzt, ist Yoga eine gute Möglichkeit Bewegung in deinen Alltag zu bringen, und so typischen Beschwerden vorzubeugen. Wozu auf die Rückenschmerzen warten, wenn du proaktiv etwas dagegen tun kannst? Bei jedem von uns ist es bestimmt schon einmal vorgekommen, dass wir Auswirkungen einer Sache erst dann bemerkt haben, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Das ist natürlich nicht immer zwingend dramatisch, aber bei der eigenen Gesundheit solltest du nicht darauf warten, dass du die Kuh vom Eis holen musst. Also warum nicht mal einen Yoga Anfänger Kurs ausprobieren, den du mindestens zum Großteil nicht mal selbst bezahlen musst? 🙂
Natürlich gibt es auch spezielle Kurse für Yoga für Anfänger. Das bedeutet, dass du keinerlei Vorerfahrung mitbringen musst. Denn in dem Kurs geht es darum, dass du dich entspannst und zur Ruhe kommst. Es geht in keiner Sekunde darum Leistung zu zeigen oder an irgendeine Grenze zu gehen. Das primäre Ziel ist es dir eine Entspannungsoase zu schaffen.
Hatha Yoga Köln ist der wohl bekannteste Yoga Stil im westlichen Raum und basiert auf drei Grundbausteinen: Körper, Atmung und Meditation. Die Verbindung von körperlichen Übungen und gleichmäßiger Atmung sorgen dafür, dass dein Körper herunterfährt und du dich tief entspannen kannst. Fachlich sprechen wir von Asanas und Pranyama. Du hast bestimmt schon einmal vom Sonnengruß oder Figuren wie dem herabschauenden Hund oder der Cobra gehört, das alles sind Bestandteile von Hatha Yoga Asanas. Yoga fördert nicht nur deine Beweglichkeit, sondern trainiert auch deine Geduld, ein wichtiger Punkt, der sich auf deinen Umgang mit Stress auswirken kann.
Wie wirkt sich Yoga auf den Körper aus?
Yoga wirkt sich auf verschiedenen Ebenen auf den Körper aus, da Yoga selbst auch auf verschiedenen Bausteinen basiert. Zum einen sorgen die Asanas dafür, dass deine Muskulatur gestärkt wird, du beweglicher wirst und so Verspannungen und Schmerzen vorbeugen kannst. Der andere Baustein, die tiefe und gleichmäßige Atmung sorgt dafür, dass dein Körper mit mehr Sauerstoff versorgt wird – ein positiver Effekt bei z. B Herzerkrankungen. Außerdem aktiviert die Atmung den Parasympathikus deines vegetativen Nervensystems; Gleichzeitig wird der Sympathikus, der „Stressnerv“ ,unterdrückt. Die Folge ist, dass dein Blutdruck sinkt was wiederum gut für dein Herz ist.
Wer Yoga macht, der muss sich auf viele Dinge gleichzeitig konzentrieren, sowohl die Asanas als auch die gleichmäßige Atmung. Dein Gehirn wird also ordentlich beansprucht und das ist gut so, denn so ist die Yogapraxis wie eine Art Gehirnjogging für dich und fördert deine Konzentration. All diese körperlichen Auswirkungen beeinflussen übrigens auch deinen Geist. Die mit Yoga einhergehende Entspannung wirkt sich positiv auf deinen Schlaf aus und kann auch deinen Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.
Yoga für Anfänger – Das musst du mitbringen
Wie oben schon kurz erwähnt ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Für Yoga Gesundheitskurse musst du nichts bestimmtes mitbringen. Anfängerkurse sind meist darauf ausgelegt, dass jeder teilnehmen kann. Ob mit oder ohne Vorerfahrung, das spielt keine Rolle. In Yoga Präventionskursen in Köln geht es eben nicht darum an eine Leistungsgrenze zu gehen, sondern dein Leben ein kleines bisschen entspannter zu machen. Alles was du also brauchst ist den Willen dich auf den Gesundheitskurs einzulassen, entspannte Kleidung und das wars.
Wie du siehst hat Yoga viele Vorteile für dich und deine Gesundheit. Und zwar genug, um mal einen Yogakurs zu besuchen und für dich zu erfahren wie Yoga auf dich wirkt. Wenn du also weißt, dass Stressmanagement ein Thema für dich sein könnte oder du vielleicht schon die ersten Anzeichen von Stress wahrnimmst, dann versuche gerne proaktiv damit umzugehen. Natürlich reagiert jeder unterschiedlich auf Stress und es lassen sich keine pauschalen Aussagen darüber treffen, aber umgekehrt hast du bei einer Präventionsmaßnahme auch nur zu gewinnen.
Die einen liegen lieber faul auf der Couch rum und schauen pausenlos fern, während andere kaum genug von Sport bekommen können und am liebsten pausenlos trainieren würden. Doch wieviel Sport pro Woche ist gesund? Wirkt sich zu viel Sport ungesund auf den Körper aus? Ist es sinnvoll jeden Tag joggen zu gehen?
Wie viel Sport ist gesund?
Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig. Das kann zu Risikofaktoren für viele Krankheiten werden, dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes aber auch Krebs. Die Lösung dafür ist recht simpel: Du musst dich mehr bewegen. Aber in welchem Umfang ist dies sinnvoll? Vielen nicht professionellen Kraftsportlern fällt es schwer ihre sogenannten Restdays einzuhalten. Doch eins ist ihnen klar: Pausenloses Training kann ein Übertraining hervorrufen, also sind Regenerationszeiten für deinen Körper unumgänglich. Wie viel Sport in der Woche ist denn nun gesund?
Wieviel Stunden Sport pro Woche?
Die WHO empfiehlt einem gesunden Erwachsenen 150 Minuten Bewegung mittlerer Intensität pro Woche und 75 Minuten bei intensiver sportlicher Betätigung. Wir sprechen von hoher Intensität, wenn Du dich während des Trainings nicht mehr unterhalten kannst. Bei einer mittleren Intensität kannst du zwar noch sprechen, aber singen ist nicht mehr möglich. Bei intensiven Trainings reduziert sich die benötigte Sportdauer um etwa 50 Prozent. Kinder sollen am Besten täglich Sport machen, mindestens eine Stunde lang. Besonders wichtig für Kinder: Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht, sondern es ist zudem erwiesen, dass sich Knochen und Muskulatur gesund entwickeln und der Stoffwechsel funktional arbeiten kann. Außerdem gibt es positive Effekte auf Herz und Lunge. Des Weiteren werden bei Menschen mit regelmäßiger Bewegung seltener psychische Krankheiten festgestellt; Das bedeutet, dass das Risiko für Depressionen und Angststörungen sinkt. Laut Völkers Beitrag „Wie viel Sport ist gesund?“ führt regelmäßige Bewegung dazu, dass sich Aktivität positiv auf das physische Wohlbefinden auswirkt und zu weniger körperlichen Beschwerden führt.
Außerdem sollen Bewegungskalorien in Höhe von 2000 Kilokalorien pro Woche sich in dem Ausmaß auf die Gesundheit auswirken, dass Herzkreislauf-Komplikationen deutlich gesenkt werden. Eine Frau mit einem Körpergewicht von 60kg müsste, um 500 Kilokalorien zu verbrennen, beispielsweise 60 Minuten Schwimmen oder 65 Minuten Joggen. Demnach müsste sie diese Trainings vier Mal die Woche durchführen.
Wie viel Sport in der Woche ist gesund?
Nach der österreichischen Bewegungsempfehlung sollen Kleinkinder mindestens drei Stunden täglich aktiv sein. Dabei soll darauf geachtet werden, dass die Bewegungen altersfreundlich sind und die Kinder besonders Spaß an der Bewegung haben. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren sollen sich jeden Tag mindestens eine Stunde bewegen. Dabei soll der Fokus auf der Kondition stehen und zwischen mittlerer und hoher Intensität pendeln. Drei Mal pro Woche sollten außerdem muskelkräftigende Aktivitäten bevorzugt werden. Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren sollten pro Woche etwa zwei bis drei Tage sportliche Aktivitäten durchführen, die die Muskelkraft trainieren. 2,5 Stunden bis 5 Stunden solltest du dich dabei auf die Ausdauer bei mittlerer Intensität fokussieren. Ähnliches gilt für Erwachsene ab 65 Jahren. Hier sollte aber zusätzlich darauf geachtet werden, dass Mobilität und Flexibilität trainiert werden. Grundsätzlich solltest du sportliche Aktivitäten natürlich auf dein persönliches Fitnesslevel abstimmen.
Am Wichtigsten ist die Feststellung: Jede gesunde Bewegung ist grundsätzlich gut für den Körper, dauerhaftes Sitzen solltest du wo immer möglich vermeiden. Sinnvoll ist es also, dass du im Alltag jede Form von Bewegung integrierst und dich immer, wenn sich die Möglichkeit ergibt, für eine Alternative mit Bewegung entscheidest. So kannst du beispielsweise häufiger mit dem Fahrrad fahren als das Auto zu nutzen. Ebenso ist das Treppenlaufen für dich gesünder als die Nutzung eines Fahrstuhls oder einer Rolltreppe. Alltagsbewegung lässt sich am einfachsten in dein Leben einbringen, da sie viel bewirken kann, gleichzeitig aber wenig zusätzliche Zeit kostet.
Ausdauertraining wirkt sich auf deine Gesundheit jedoch effektiver aus. Jeden Tag joggen für 20 Minuten stärkt dein Herzkreislaufsystem. Durch Konditionstraining steigert sich die Leistung und Widerstandskraft von Knochen, Muskeln, Herz und Lunge. Zusätzlich schafft es dein Körper sich schneller von körperlicher Betätigung zu erholen; Durch eine stärkere Durchblutung des Gehirns erhöhst du Denkleistung und Aufmerksamkeit. Durch Kraft- und Flexibilitätsübungen stärkst du Sehnen und Gelenke nachhaltig. Dadurch reduziert sich das Risiko für Altersverletzungen. Außerdem wird die Haltung verbessert, wodurch Fehlbelastungen mit schmerzhaften Folgen vermieden werden können.
Wie oft trainieren pro Woche?
Sportbegeisterte stehen also häufig vor der Frage: Wie oft trainieren pro Woche? Diese Frage lässt sich nur schwierig allgemein beantworten, denn die Antwort auf die Frage hängt von deinem persönlichen Fitnessniveau ab. Als Sportanfänger solltest du nicht zu intensiv und täglich trainieren, da sich der Körper erst an die anstrengenden Sportaktivitäten gewöhnen muss. Sportarten wie Pilates und Yoga können in den wenig anstrengenden Varianten nahezu täglich ausgeführt werden, da es sich um Achtsamkeitsübungen handelt, die den Körper nicht zu stark überfordern.
Bei anstrengendem Krafttraining oder auch forderndem Yoga- und Pilatestraining solltest du deinen Körper keinesfalls jeden Tag in der Woche mit anstrengenden Work Outs belasten. Die Muskeln brauchen Zeit zur Regeneration und damit auch Zeit, um zu wachsen. An Tagen ohne intensives Krafttraining kannst du allerdings auf Ausdauereinheiten zurückgreifen. Wie viel Sport hier ausgeführt werden sollte, hängt also von deinen Trainings der restlichen Woche und deren Intensität ab.
Worauf musst du beim Sport achten?
Neben der Frage, wie oft Sport pro Woche gesund ist, gibt es noch weitere Faktoren, auf die du achten solltest um gesund zu trainieren. Zum einen solltest du nie in krankem Zustand trainieren, da schon leichte Infektionskrankheiten das Herz schädigen können. Aus diesem Grund solltest du bei Symptomen, die auf solch eine Erkrankung hinweisen, dringend mindestens einen Pausentag im Sport einlegen. Des Weiteren geht es nicht nur darum, wie viel Sport du machst, sondern auch welchen Sport. Es ist wichtig Kraft und Kondition in einem guten Verhältnis zu trainieren, damit sich dein Körper regenerieren kann. Außerdem willst du beide Fähigkeiten trainieren, da beide Faktoren für die Gesundheit wichtig sind. Außerdem benötigst du zur Regeneration ausreichend Schlaf, da in dieser Zeit dein Körper beginnt, die Zellen aufzubauen und zu reparieren. Wenn du mehr zum Thema Schlaf und Training wissen möchtest, schau‘ doch gerne in unserem Beitrag vorbei.
Um diesen Vorgang zu unterstützen, wird zusätzlich eine ausgewogene und gesunde Ernährung gefordert. Das umfasst das angepasste Verhältnis von Makronährstoffen wie Kohlenhydraten und Proteinen, aber auch gesunde Fette sind essentiell für den Körper. Außerdem sorgst du mit dem Verzehr von Obst und Gemüse dafür, dass dein Bedarf an Mikronährstoffen gedeckt wird. Durch Massagen und Saunagänge wird die Durchblutung der Muskulatur angeregt und die Erholung somit gefördert.
Ist zu viel Sport ungesund?
Bis es zu einem sogenannten Übertraining kommen kann, dauert es seine Zeit (abgesehen natürlich von sofort eintretenden körperlichen Schädigungen durch Überlastung). Doch es ist tatsächlich möglich, dass sich zu viel Sport ungesund auf deinen Körper ausübt. Holger Gabriel führt in seinem Artikel „Bewegungsarmut bis Übertraining: Auswirkungen von Sport auf das Immunsystem“ die negativen Folgen von zu viel Sport auf das Immunsystem auf. Wer für einen langen Zeitraum intensiv täglich Sport ausübt provoziert ein Übertraining. Bei einem Syndrom des Übertrainings wird die Immunfunktion herabgesetzt. Dazu können dann weitere Faktoren kommen, wie zum Beispiel dauerhaft zu wenig Schlaf, eine Mangelernährung oder schlechte Ernährung, eine schlechte psychische Verfassung, aber auch allgemeine weitere physische Überanstrengungen. Ein Lichtblick: Körperliche Anstrengung im angemessenen Umfang kann sich wiederum positiv auf die Immunfunktionen deines Körpers auswirken. Aktive Personen leiden allgemein seltener an Erkrankungen als diejenigen, die sich weniger bewegen.
Wieviel Stunden Sport pro Woche führen zur Überlastung?
Auf diese Frage, wie viel Sport in der Woche gesund ist, gibt es keine eindeutige Antwort. Für dich ist es wichtig, deinen Körper zu kennen und auf ihn zu hören. Es gibt zahlreiche Symptome, die dich auf ein Übertraining hinweisen. Dazu gehören beispielsweise verminderter Appetit, Schlafprobleme, dauerhafte Müdigkeit sowie Lustlosigkeit oder sogar Depressionen. Starke Belastungen fördern die Produktion von freien Radikalen im Körper. Wenn diese in Überzahl geraten, wird das Immunsystem oxidativem Stress ausgesetzt, wodurch das Risiko für schlimme Erkrankungen ansteigt. So kann zu viel Stress mit zusätzlicher extremer Sportbelastung für einen Freizeitsportler schon zu einem Risiko werden. Aus diesem Grund nehmen Leistungssportler vermehrt Obst und Gemüse sowie Nahrungsergänzungsmittel zu sich, um mit den enthaltenen Antioxidantien präventiv gegen oxidativen Stress zu arbeiten. Die beruhigende Nachricht: Wenn du als Freizeitsportler gut auf dich und deine Regeneration im Sport achtest, kommst du auch ohne Nahrungsergänzungsmittel gut durch 🙂
Fazit
Wie du siehst, gibt es leider keine eindeutige Antwort darauf, wieviel Sport pro Woche gesund ist. Wichtig ist jedoch festzustellen: Zu viel Sport in Form eines Übertrainings kann deine Gesundheit gefährden, aber das Risiko durch zu wenig Bewegung zu erkranken ist deutlich höher. Auf die Frage „Wie oft sollte man Sport in der Woche machen?“ empfiehlt die WHO für Erwachsene eine Aktivitätszeit von 2,5 Stunden pro Woche. Bewegen sich Menschen weniger, erhöht sich das Risiko für Volkskrankheiten wie Adipositas oder auch Herzkreislauf-Erkrankungen. Um solchen Krankheiten entgegenzuwirken, kann es durchaus sinnvoll sein mehr Bewegung in deinen Alltag zu bringen und jede Möglichkeit zur Bewegung zu nutzen. Das stärkt nämlich nicht nur deine physische, sondern auch deine psychische Gesundheit. Diese solltest du mit einseitiger sportlicher Betätigung nicht überstrapazieren. In Sachen sportlicher Aktivität solltest du über die Woche verteilt verschiedene Trainings einfließen lassen. Es ist wichtig, sowohl deine Ausdauer als auch deine Muskeln zu trainieren. Außerdem sind die richtige Ernährung, Schlaf und Stress weitere Faktoren, die zu deiner Gesundheit beitragen.
Quellen: Gabriel, Notfall und Hausarztmedizin (2006) Völker, Mythos Sport (2012) Paffenberger et. al., Circulation (1997)